Podcastfolge DevOps

DevOps ist Kommunikation

Hallo zu einer neuen Folge unseres Podcasts WALL OF CONFUSION. Wir freuen uns, dass ihr hier seid. Zu Gast bei uns ist Daniel Kreiseder (DK) von Hilarion5. Im Trio mit unserem CIO Christian Steinberger (CS) und unserem CTO Markus Weinhold (MW) prallen Temperamente, Dialekte und Perspektiven aufeinander.  

Die drei diskutieren zum Beispiel darüber, wie Devs und Ops in einer idealen Welt an ihrem perfekten Entwicklungsprojekt zusammenarbeiten würden. Besonders schön ist der Teil, wo sich Daniel und Markus einig werden, dass Kommunikation und Vertrauen die Weichen für die gute Zusammenarbeit zwischen Kunden, Devs und Ops stellen.  

Seid gespannt auf diese manchmal superlustige, manchmal dagegen fast philosophische Folge, die uns schlussendlich tief in die Realität des IT-Alltags eintauchen lässt.  

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Zum Interview: 

Christian Steinberger (CS): “Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode unseres Podcasts Wall of Confusion. Heute bei uns zu Gast sind der Markus Weinhold und zum ersten Mal in unserer noch kurzen Podcast-Geschichte haben wir ein externen Gast. Das ist der Daniel Kreiseder. Hallo Daniel hallo Markus. Vielleicht stellt ihr euch kurz vor?” 

Marcus Weinhold (MW): “Ja, ich bin Markus Weinhold. Ich hab die technische Leitung bei ROSSY. bin jetzt seit fünf Jahren in der Firma ungefähr, als Admin angefangen und irgendwie habe ich es geschafft, mich zum zur Leitung hochzumogeln (lacht). 

Ausbildungsmäßig: ich habe Mathe studiert ja und mit dem Job irgendwie halt in dem Studium angefangen, da ich jung war und das Geld brauchte, kicher.” 

CS: “Mathe! Ist ja auch spannend. Daniel?” 

Daniel Kreiseder (DK): “Hallo, ich bin der Daniel Kreiseder. Ich bin Geschäftsführer von hillarion5. Wir sind ein Team vor knapp 15 Personen und machen seit langem Softwareentwicklung. Haha, ich war auch mal jung und brauchte das Geld (lacht). Brauch’s eigentlich auch noch immer, bin bloß leider nicht mehr jung. Aber bin trotzdem froh dass ich bei eurer Podcastfolge dabei sein darf, trotz meiner weißen Haare. Danke für die Einladung!” 

CS: “Unser Podcast dreht sich ja immer um spannende Themen aus dem Bereich DevOps. Und da wir heute das Glück haben, Spezialisten von beiden Seiten, also Entwicklung und Betrieb, hier zu haben, würde mich als erstes mal interessieren was versteht ihr eigentlich genau unter DevOps?” 

MW: “Im Wesentlichen ist DevOps erstmal ein Konzept. Eine Philosophie, wie man irgendwelche Projekte umsetzt: Was soll man machen? Man soll sowohl dafür sorgen, dass die Entwicklung ordentlich vorangeht und dass auch nachher der Betrieb stabil läuft. Das, was der Kunde am Ende haben will, ist Verlässlichkeit. Von meiner Warte aus versucht der DevOps-Ansatz mit irgendwelchen Mitteln diese beiden Perspektiven zusammenzubringen. Ich bin aber offen gestanden auch der Meinung dass DevOps häufig missverstanden wird: ‘Wir haben hier den DevOps-Typen in der Firma, der macht das alles.’ Ähm ja …  

CS: “Okay! Also es geht auch darum, diese Themengebiete zusammenzuführen. Jetzt stehst Du ja hier heute auf der Betriebsseite, Marcus. Was macht denn deiner Meinung nach oder deine Erfahrung nach der Betriebsmensch also nur diese isolierte Seite des Betriebs?” 

MW: “Na, ich bin auf der einen Seite dafür verantwortlich, dass die Infrastruktur vorhanden ist, die die Entwicklungsseite braucht. Und ich bin auf der anderen Seite der Typ, der am Wochenende angerufen wird, wenn es nicht funktioniert. Also ich stelle sicher dass das Ding läuft und ich stelle sicher, dass die Entwickler entwickeln können. 

CS: “Danke! Daniel: Frage 1, was ist DevOps? 

DK: “Für mich ist DevOps ein Kunstwort. Ich habe vorhin in der Vorbereitung zum Podcast meine Stellenausschreibung angeschaut, was so ein DevOps-Mensch alles können soll. Also das liest sich fast wie ein Märchenbuch von meine Kinder. (lachen alle drei) Da sind viele Sachen drinnen, die einer allein meiner Meinung nach gar nicht machen kann. Aus meiner Devs-Perspektive, also was meine Herausforderung und was die Herausforderung meines Team ist. Es gibt ja laufend neue Technologien. Es gibt Frontend, Backend, Datenbank, und dort viele Neuigkeiten. Allein die Entwicklung ist ein so großes Themengebiet. Das macht es aus meiner Sicht schwierig, DevOps noch hineinzubringen. Natürlich ist das Ziel von Devs und von Ops, dass man für den Kunden stabile Lösungen bringt. Aber ich glaube, DevOps in einer Person ist nicht realistisch, darum glaube ich ist das ein Kunstwort.” 

CS: “Jetzt habt ihr beide schon ein bisschen von den technischen Seite gesprochen – was mich noch interessieren würde: betrifft DevOps wirklich nur Methoden und Technik oder steckt da mehr dahinter?” 

DK: Es ist natürlich ein Set von Methoden, wie man schlussendlich die Lösung zum Kunden bringt. Es ist aber glaube ich viel mehr Kommunikation. Wir müssen miteinander reden! Das ist ja nicht immer so.“ 

Hört rein, wie die Diskussion weitergeht – auf YouTube ab Minute 6:20.

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